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Dein Körper. Dein Zyklus. Dein Training.

Hamburg

20.11.2025

Die Pille

Blisterpackung mit Pille

Die Pille gehört zu den meist verschriebenen Medikamenten überhaupt und trotzdem wissen viele von uns erstaunlich wenig darüber, was sie im Körper eigentlich macht. Oft bekommt man das Rezept fast schon selbstverständlich in die Hand gedrückt, ohne wirklich zu verstehen, wie dieses kleine Hormonpräparat wirkt oder welche Prozesse es beeinflusst.

Damit du selbstbewusst entscheiden kannst, was für dich die richtige Verhütung ist, schauen wir uns die Pille einmal ganz entspannt und verständlich an. Viele nehmen sie, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich ist, wie sie wirkt, welche Risiken sie mitbringt und in welchen Situationen sie sogar richtig hilfreich sein kann.

Was ist die Pille?

Die Pille ist ein hormonelles Verhütungsmittel, das täglich eingenommen wird. Grundsätzlich gibt es zwei Typen: die Kombinationspille, die Östrogen und Gestagen enthält, und die Gestagenpille – auch Minipille genannt, die ausschließlich Gestagen nutzt. Beide schützen zuverlässig vor einer Schwangerschaft, greifen dabei aber unterschiedlich in deinen Hormonhaushalt ein.

Wie wirkt sie?

Da dein Zyklus von verschiedenen Hormonen gesteuert wird, „signalisiert“ die Pille deinem Körper gewissermaßen, dass schon genug dieser Hormone vorhanden sind. Dadurch wird vor allem der Eisprung verhindert, ein zentraler Punkt, denn ohne Eizelle kann keine Schwangerschaft entstehen.

Zusätzlich wird der Schleim am Gebärmutterhals durch das Gestagen deutlich zäher, sodass Spermien kaum noch durchkommen. Und selbst wenn doch einmal eine Eizelle unterwegs sein sollte, kann sie sich in der dünner aufgebauten Gebärmutterschleimhaut schlechter einnisten. Genau diese Kombination aus mehreren Schutzmechanismen macht die Pille so zuverlässig.

Mögliche Nebenwirkungen

Natürlich klingt das erst einmal praktisch, aber wie bei jedem Medikament gibt es auch bei der Pille mögliche Nebenwirkungen. Und die können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ausfallen. Manche fühlen sich mit der Pille super, andere überhaupt nicht wohl.

Häufiger berichtet werden Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen, eine geringere Libido, Kopfschmerzen, Brustspannen, Wassereinlagerungen, leichte Gewichtszunahmen oder Zwischenblutungen. Zudem solltest du wissen, dass vor allem die Kombinationspille das Risiko für Thrombosen – also Blutgerinnsel – leicht erhöhen kann.

Dieses Risiko steigt zusätzlich, wenn du rauchst, starkes Übergewicht hast, genetische Gerinnungsstörungen bestehen, du längere Zeit fliegst oder nach Operationen viel liegen musst. Keine Panik: Das Risiko ist insgesamt niedrig, aber wichtig zu kennen. Je nach individueller Situation können auch Migräneattacken stärker auftreten, die Leber kann belastet werden, und einige Medikamente können die Wirksamkeit der Pille abschwächen.

Nicht nur Nachteile

Trotzdem hat die Pille nicht nur Nachteile. Viele Frauen nutzen sie gerade wegen ihrer positiven Effekte. Sie kann starke Regelschmerzen lindern, sehr starke oder lange Blutungen regulieren, bei Endometriose die Beschwerden reduzieren, die Haut verbessern oder einen sehr unregelmäßigen Zyklus stabilisieren.

Außerdem ist sie für viele eine praktische Lösung, wenn eine besonders sichere Verhütung gewünscht wird oder ein planbarer Zyklus wichtig ist – etwa für Schule, Sport, Job oder Reisen.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe

Damit du besser verstehst, welche Hormone in der Pille stecken, lohnt ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe. Die Kombinationspille enthält Östrogen, meist Ethinylestradiol oder modernere Estradiol-Abkömmlinge, und Gestagen, das künstliche Progesteron.

Das Östrogen hilft vor allem dabei, den Eisprung zu unterdrücken und den Zyklus stabil zu halten, während das Gestagen den Großteil der Verhütungswirkung übernimmt: Es verhindert gemeinsam mit dem Östrogen den Eisprung, verdickt den Zervixschleim und sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut dünner bleibt. Die verschiedenen Pillensorten nutzen unterschiedliche Gestagene wie Levonorgestrel, Desogestrel, Drospirenon, Gestoden oder Norethisteron. Einige wirken stärker gegen Akne, andere besonders zuverlässig verhütend.

Die Gestagenpille (Minipille)

Die Gestagenpille – also die Minipille – verzichtet komplett auf Östrogen. Häufig enthält sie Desogestrel oder Levonorgestrel und wirkt vor allem über die Verdickung des Zervixschleims; bei manchen Präparaten wird zusätzlich der Eisprung unterdrückt.

Da sie kein Östrogen enthält, ist das Thromboserisiko geringer und sie ist für viele Frauen geeignet, die die Kombinationspille nicht vertragen, stillen oder zu Migräne neigen.

Fazit

Kurz gesagt: Die Pille kann extrem hilfreich sein, aber sie passt nicht zu jeder Frau. Wichtig ist vor allem, dass du gut informiert entscheidest, ohne Druck und mit dem Wissen, was dein Körper wirklich braucht. Lass dich dafür am besten von einer Frauenärztin beraten, denn jede Frau hat andere Voraussetzungen, Empfindlichkeiten und Wünsche und es gibt heute viele verschiedene Alternativen.